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Das Tor Europas. Die Geschichte der Ukraine.

Von Serhii Plokhy. Hamburg 2022.

13,5 x 21 cm, 608 S., geb.

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Die Ukraine ein Land ohne eigene Geschichte? Der ukrainische Historiker von Weltrang Serhii Plokhy zeigt, wie mannigfaltig und dramatisch die Historie dieses Landes zwischen Europa und dem Osten ist. Nichts könnte derzeit aktueller sein. Mit dem Ukraine-Krieg hat eine neue Zeitrechnung in Europa begonnen. Im Kern geht es in dem Konflikt um die Geschichtsdeutung eines riesigen Landes, das jahrhundertelang Zankapfel der Großmächte war: Es gilt als Wiege der Russen und war mythischer Ort für die alten Griechen, Wikinger und Mongolen beherrschten das heutige Staatsgebiet ebenso wie Österreich-Ungarn, Polen und die Sowjets, die erst mit dem »Holodomor«, dem grausamen Aushungern der Bevölkerung, den ukrainischen Widerstand brechen konnten. Dass die Ukrainer ein Volk mit eigener Sprache, Tradition und Geschichte sind, zeigt der Harvard-Professor Serhii Plokhy so deutlich wie fundiert und eloquent. Das Tor Europas ist das vielleicht wichtigste Buch zum Verständnis der Hintergründe des aktuellen Konflikts. Es zeigt, wie die Ukraine zum Spielball zwischen Ost und West wurde und dennoch stets seine eigene Identität bewahrte. Das Buch wird bis zur Drucklegung in ständigem Austausch mit dem Autor aktuell gehalten. »Ohne Frage das Standardwerk zur Geschichte der Ukraine.« (Wall Street Journal) »Plokhys Buch erzählt die lange Vorgeschichte des neuen Kriegs. Ihm ist insbesondere in Deutschland vor dem Hintergrund der eigenen, mit Russland geteilten imperialen Geschichte im östlichen Europa, eine große Leserschaft zu wünschen.« (SZ)