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Albert Oehlen. Grau.

Von Raphael Rubinstein. Hg. Nahmad Contemporary. Berlin 2018.

23 x 28 cm, 108 S., 43 Abb., Halbleinen mit Banderole.

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Albert Oehlen (Jg. 1954 in Krefeld), Student von Sigmar Polke und enger Freund von Martin Kippenberger, fordert die Grenzen der Kunst stets heraus und bedient sich einer bemerkenswerten Bandbreite an Stilen. Die Publikation Grau ist eine eingehende Auseinandersetzung mit Oehlens Serie grauer Gemälde, die zwischen den Jahren 1997 und 2008 entstanden. Die Bilder, zwischen Abstraktion und figürlicher Darstellung schwankend, entziehen sich jeglicher konventioneller Zuschreibung: Zwischen Nebeln und verworrenen Pinselstrichen tauchen mysteriöse Darstellungen von Figuren, Gegenständen und Landschaften auf. Im Gegensatz zu anderen Serien, bei denen Oehlen auch digital arbeitete, sind die Grisaillen rein von Hand entstanden und kommen ohne die Ablenkung durch Farbigkeit aus - eine unübersehbare Referenz an Gerhard Richter. Der reich bebilderte Band enthält zudem einen Text des Autors und Lyrikers Raphael Rubinstein und ein Interview mit dem Künstler selbst. (Text engl.)