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Feminist Avant-Garde. Art of the 1970s. The Verbund Collection, Vienna.

Enlarged and revised edition. Hg. Gabriele Schor. München 2022.

23 x 28 cm, 688 S., 200 farb. und 500 s/w-Abb., geb.

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In den 1970er-Jahren dekonstruierten viele Künstlerinnen kulturell und gesellschaftlich etablierte Werte sowie tradierte Vorstellungen von Weiblichkeit. Mit der zweiten Welle des Feminismus und dem Slogan »Das Private ist politisch« stellten Frauen die ihnen zugeschriebenen, einseitigen Rollen - Mutter, Hausfrau und Ehefrau - vehement in Frage. Viele Künstlerinnen arbeiteten in dieser Zeit an der Auffächerung von vielfältigen weiblichen Identitäten. Tendenziell wiesen sie die traditionell männlich-dominierte Malerei zurück und setzten auf neue Medien wie Fotografie, Film, Video und Performance. Dieses Buch vereint mehr als siebzig internationale Künstlerinnen, darunter Arbeiten von Martha Rosler, Mary Beth Edelson, Ana Mendieta, Nil Yalter und Ulrike Rosenbach. Die Herausgeberin Gabriele Schor prägte den Begriff der »Feministischen Avantgarde«. Erweitert wurde die Neuausgabe um 25 Künstlerinnen - Emma Amos, Dara Birnbaum, Rose English, Natalia LL und anderen - sowie um einen Überblick zum Forschungsstand aktueller feministischer Ausstellungen, Katalogen und Zeitschriften. Jede Künstlerin wird mit einem Text vorgestellt und faszinierende Essays von Expertinnen führen in die Thematik ein. (Text engl.)