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Georg Kolbe im Nationalsozialismus.

Kontinuitäten und Brüche in Leben, Werk und Rezeption. Hg. Elisa Tamaschke. Berlin 2023.

17 x 24 cm, 352 S., 190 farb. Abb., pb.

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Beschreibung

Georg Kolbe (1877-1947) ist einer der bedeutendsten Bildhauer der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Deutschland und ein wichtiger Vertreter der klassischen Moderne. Insbesondere sein Wirken während des Nationalsozialismus ist bisher nicht vollständig ausgeleuchtet. 2020 kehrte ein umfangreicher, zuvor nicht zugänglicher Teilnachlass Kolbes aus dem Besitz von dessen 2019 in Kanada verstorbener Enkelin Maria von Tiesenhausen nach Berlin zurück. Zahlreiche Kunsthistoriker folgten der Einladung des Georg Kolbe Museums, das vorwiegend schriftliche Material zu untersuchen, das von 1933 bis in die Nachkriegszeit entstand. Präsentiert werden hier erste Ergebnisse zu Kolbes Agieren am Kunstmarkt, seinem Umgang mit öffentlichen und privaten Aufträgen, seinen Ausstellungsbeteiligungen, politischen Kontakten und Selbstvermarktungsstrategien. Der Band bietet damit eine neue Fundierung für die Auseinandersetzung mit Künstlerbiografien während des Nationalsozialismus und regt zu vertiefender Forschung an.

Details

  • Verlag Gebrüder Mann Verlag
  • Anzahl Seiten 372
  • Herkunftsland Deutschland
  • Herstellerangaben Mann, Gebr. Verlag in Dietrich Reimer Verlag GmbH | Berliner Str. 53 | 10713 Berlin | Deutschland | www.gebrmannverlag.de
  • ISBN 9783786129110