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Zwischen Kosmos und Pathos. Berliner Werke aus Aby Warburgs Bilderatlas Mnemosyne.

Hg. Neville Rowley, Jörg Völlnagel. Berlin 2020.

19 x 26 cm, 120 S., 75 farbige Abb., pb.

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Aby Warburg, einer der bedeutendsten Kunsthistoriker des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts, studierte das »Nachleben« antiker Motive in der europäischen Kultur seit der Renaissance in der Überzeugung, dass die Antike für Künstler der Renaissance eine urbildhafte, emotionale Bedeutung besitzt, die sich in Schlüsselmotiven und Kernthemen offenbart. Warburgs letztes Werk war sein »Mnemosyne Bilderatlas«, eine Sammlung von fast 1.000 Abbildungen, die seine Studien resümierte und neue Wege in der Bildwissenschaft aufzeigte. Das Buch zur Ausstellung in der Gemäldegalerie, Berlin, präsentiert knapp 50 originale Kunstwerke aus zehn Sammlungen der Staatlichen Museen zu Berlin, die von Warburg für den Atlas ausgewählt wurden. Sie verdeutlichen die Beziehungen von Werken und Kulturen über Raum- und Zeitgrenzen hinweg und erläutern zugleich exemplarisch das komplexe Denken, das Warburgs Bilderatlas zugrunde liegt. (Text dt., engl.)