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Schal C. D. Friedrich »Der Wanderer über dem Nebelmeer«.

Exklusiv! »Frölich & Kaufmann«-Kollektion.

180 x 70 cm, 70 % Wolle, 30 % Seide, hergestellt in Italien.

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Versand-Nr. 1274732


Neu und exklusiv für uns hergestellt wurde dieser kunstvolle, 180 cm Schal mit dem weltberühmten Motiv des Wanderers über dem Nebelmeer, das der Künstler Caspar David Friedrich (1774-1840) um 1817 mit Öl auf Leinwand (98 x 74 cm) malte. Als Designerin und Produzentin für die neue »Frölich & Kaufmann«-Kollektion konnten wir die renommierte Modedesignerin Antje Rauner aus Köln gewinnen, die seit 28 Jahren für so namhafte Unternehmen wie Wolfgang Joop, Escada, LaLa Berlin, van Laack, Talbot Runhof, Falke, Iris von Arnim und Anette Görtz arbeitet. Für unseren Schal hat Rauner das berühmte Bild Caspar David Friedrichs adaptiert: Wir sehen darauf den Protagonisten als Rückenfigur und ganz im Zentrum der Komposition. Der Mann mit dem Spazierstock blickt hinab auf ein schier undurchdringliches Nebelmeer inmitten von felsiger Landschaft. Das Motiv gilt als Metapher für das Leben als ominöse Reise ins Ungewisse. Dieses Bild ist ein gutes Beispiel dafür, dass Friedrichs Landschaften niemals reine Naturwiedergaben waren. Ihnen unterlag immer eine tiefere Botschaft. Er vermochte die Ideale der Romantik in seinen realistisch-gefühlvollen Landschaften auszudrücken, indem er Stimmungen exakt wiedergeben konnte und in seinen Werken zumeist eine nicht enden wollende Weite schuf. Oftmals haben seine Werke melancholische Züge - Friedrich selbst soll melancholisch veranlagt gewesen sein. Die Einsamkeit des Menschen und die raue Schönheit der Natur sind die bestimmenden Themen im Werk des in Greifswald geborenen Caspar David Friedrichs, dessen Bedeutung und Einfluss lange unterschätzt wurden. Zum Zeitpunkt seines Todes war Friedrich von seinen Zeitgenossen bereits vergessen, erst im 20. Jahrhundert entdeckte man ihn wieder und heute gilt er als der bedeutendste Künstler der deutschen Frühromantik und Vorläufer der Expressionisten. Erst der norwegische Kunsthistoriker Andreas Aubert entdeckte ihn Mitte des 19. Jahrhunderts wieder. Mit der »Jahrtausendausstellung deutscher Kunst« im Jahre 1906 erlebte der Maler und Zeichner Friedrich endgültig seine Renaissance. Sie können das Original-Ölbild übrigens in der »Kunsthalle Hamburg« bestaunen, denn es gehört zur Sammlung des Museums.