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Rembrandt.

Von Michael Bockemühl. Köln 2018.

21 x 26 cm, 96 S., zahlr. Abb., geb.

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Rembrandt van Rijn (1606-1669) wurde bereits zu Lebzeiten als Genie verehrt und hat seitdem Generationen von Kunsthistorikern und Gutachtern ernährt und viele kluge Menschen zu meist klugen Gedanken inspiriert. Rembrandts Markenzeichen waren seine raue, pastose Pinselschrift, die einzigartige, ja sensationelle Lichtführung und eine verblüffende psychologische Tiefenschärfe. Wie plötzlich auftauchende Erscheinungen in einer dunklen Gasse leuchtet Rembrandt seine Motive vor düsteren Hintergründen aus und erschließt jede ihrer körperlichen und geistigen Regungen. Ob es sich um Gestalten aus der Bibel oder der Mythologie handelt, um mächtige Mäzene oder Mitbürger: Jede Figur entblößt ihr Innerstes und legt ihre geheimsten Gedanken und Gefühle in einer Weise offen, dass selbst altvertraute biblische Geschichten wie die von David und Bathseba um eine neue Dimension menschlicher Dramatik bereichert werden. Rembrandt hinterließ außerdem eine Vielzahl von Selbstbildnissen. Kein anderer Künstler jener Zeit porträtierte sich so häufig und dokumentierte derart schonungslos das eigene Altern, den eigenen Verfall. Dieser Band versammelt zahlreiche von Rembrandts wichtigsten Gemälden, Zeichnungen und Radierungen, vom Gastmahl des Belsazar (um 1635) und der legendären Nachtwache (1642) bis zu seinem furiosen Spätwerk, in dem Rembrandt sich jeder Gefälligkeit verweigerte und kompromisslos eigensinnig und konträr dem Zeitgeist noch einmal Werke voll emotionaler Tiefe und Intimität schuf.